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Wie macht man Fortschrittsfotos richtig?

Das Ziel eines Fortschrittsfotos ist kein schönes Bild, sondern ein vergleichbares. Wenn das heutige Foto neben dem von in drei Monaten liegt, darf sich nur eines verändert haben: dein Körper — nicht das Licht, der Winkel oder das Outfit.

Das Licht festnageln

Fotografiere immer im selben Licht: ideal zum Fenster gewandt, bei Tageslicht, Kunstlicht aus. Licht von oben wirft Schatten und lässt dich definierter wirken, als du bist — wechselnde Lichtsituationen machen den Vergleich zur Lüge. Gleicher Raum plus gleiche Uhrzeit ist die zuverlässigste Kombination.

Abstand, Höhe und Winkel

Stelle das Handy jedes Mal an denselben Ort: festes Regal, Stativ oder derselbe Punkt an der Wand. Die Kamera gehört auf Bauchhöhe und parallel zum Boden; schon eine leichte Neigung verändert die Körperproportionen sichtbar. Eine feste Bodenlinie (etwa die Teppichkante) macht die Fußposition wiederholbar.

Kleidung und Pose standardisieren

Trage jedes Mal dieselbe oder ähnliche Kleidung — etwas, das die Silhouette zeigt und ganzjährig funktioniert. Drei Aufnahmen genügen: vorne, seitlich, hinten; Arme locker, natürliche Haltung, normal atmen. Nicht den Bauch einziehen — du dokumentierst Realität, kein Schaufenster.

Häufige Fragen

Spiegel-Selfie oder Stativ?

Stativ (oder feste Ablage plus Selbstauslöser) ist immer besser: Spiegelbilder ändern sich mit Handywinkel und Griff bei jedem Mal. Wenn Spiegel, dann das Handy wenigstens immer auf gleicher Höhe halten.

Front- oder Rückkamera?

Die Rückkamera hat mehr Qualität und weniger Verzerrung. Mit einer Ghost-Overlay-App gelingt die Ausrichtung auch mit der Frontkamera; wichtig ist, immer dieselbe zu nutzen.

Darf ich Filter oder Beauty-Modus nutzen?

Nein. Filter verändern Licht und Hautton und ruinieren den Vergleich. Fotografiere roh — nicht einmal die Helligkeit anpassen.

Spielt die Tageszeit der Aufnahme eine Rolle?

Ja, mehr wegen des Lichts als wegen Ihres Körpers. Natürliches Licht ist deutlich konstanter als gemischtes Innenlicht — am selben Fenster zur gleichen Zeit jede Woche zu fotografieren hält Farben und Schatten vergleichbar.

Wie sollte die beste Beleuchtung aussehen?

Weiches, gleichmäßiges Licht von vorne ist ideal — ein Fenster mit diffusem Tageslicht funktioniert gut, direktes Licht von oben erzeugt harte Schatten, die die Form übertreiben oder verbergen. Vermeiden Sie Gegenlicht; es macht Sie zur Silhouette und verdeckt Details vollständig.

Sollte ich einen einfarbigen Hintergrund verwenden?

Ja. Ein unruhiger oder überladener Hintergrund lenkt vom Vergleich ab und erschwert die Beurteilung der Proportionen — eine schlichte Wand oder ein Vorhang hält den Fokus auf Ihnen.

Verzerrt das Kameraobjektiv meinen Körper?

Weitwinkelobjektive, wie sie bei Frontkameras üblich sind, strecken alles, was der Linse am nächsten ist, was Ihre Proportionen sichtbar verzerren kann. Stehen Sie weiter weg und zoomen Sie leicht heran, oder wechseln Sie zur Haupt-/Rückkamera, um die Form korrekt zu halten.

Wie weit sollte ich von der Kamera entfernt stehen?

Weit genug, dass eine leichte Weitwinkelverzerrung Ihre Form nicht verfälscht — bei den meisten Handys funktionieren etwa 2–3 Meter für ein Ganzkörperfoto. Markieren Sie die Stelle mit Klebeband, damit jede Aufnahme denselben Abstand nutzt.

Was sollte ich tragen?

Enganliegende, schlichte Kleidung (oder derselbe Badeanzug/dieselbe Unterwäsche) zeigt echte Veränderungen; weite Kleidung verbirgt sie vollständig. Jedes Mal dasselbe oder dieselbe Art Outfit zu tragen, macht Fotos viel leichter vergleichbar.

Sollte jemand anderes das Foto machen, oder reicht ein Timer?

Ein Timer oder eine Fernauslösung ist gut und oft konsistenter — Armhöhe, Abstand und Winkel einer anderen Person variieren von Foto zu Foto. Falls doch jemand anders fotografiert, bitten Sie ihn, den Bildausschnitt des vorherigen Fotos nachzustellen.

Ruiniert ein schmutziger Spiegel oder verschmiertes Objektiv die Aufnahme?

Das kann passieren — Flecken und Staub erscheinen als Schleier oder Punkte, besonders mit Blitz, und ein schmutziger Spiegel weicht die Spiegelung leicht ab oder verfälscht die Farbe. Ein schnelles Abwischen vor der Aufnahme ist eine günstige, aber wirkungsvolle Gewohnheit.

Sollte ich Bodenmarkierungen oder Gitterlinien zum Hinstellen nutzen?

Ja, wenn möglich. Ein mit Klebeband markiertes „X“ auf dem Boden und die Ausrichtung des Handys an einer Wandkante oder einem Gitter-Overlay halten Abstand und Winkel von Aufnahme zu Aufnahme identisch — das zählt mehr als jede einzelne Kameraeinstellung.

Ist die breite Frontkamera eines Handys ein Problem für Fortschrittsfotos?

Sie kann nähebasierte Verzerrung verstärken, da Frontkameras meist Weitwinkel sind und nah gehalten werden. Stellen Sie das Handy wenn möglich weiter weg und nutzen Sie den Timer, oder verwenden Sie die Rückkamera mit einem Spiegel oder einer helfenden Person.

Mit PROGRESS ausrichten. Ein Geisterbild deines letzten Fotos erscheint auf dem Bildschirm — jede neue Aufnahme sitzt exakt gleich. Deine Fotos verlassen dein Gerät nie.

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